Tulln ist nach der brutalen Vergewaltigung einer 15-Jährigen durch drei Asylwerber ohnehin im Ausnahmezustand. Weil einer der Täter immer noch flüchtig ist, und weil das schreckliche Verbrechen über Wochen unter der Decke gehalten wurde.

Wie berichtet, sollen zwei Afghanen und ein Somalier am 25. April die Schülerin, die auf dem Nachhauseweg war, mitten in der Stadt zweimal missbraucht haben. Während das junge Opfer schwer traumatisiert ist, wurde ein Tatverdächtiger durch einen DNA-Massentest entlarvt. Ein Komplize stellte sich wegen des Fahndungsdrucks der Polizei.

Die Höchststrafe liegt bei zehn Jahren, viele Tullner wünschen sich, dass die Flüchtlinge sofort abgeschoben werden. Das werden sie aber nicht. Sie werden zunächst in Österreich bei Kosten von 109 Euro pro Tag und Täter ihre Haft verbüßen. Und danach ist keinesfalls sicher, dass sie zurückgeführt werden. Das geht nur, wenn ihnen in der Heimat keine Verfolgung droht.

Warum Rücksicht auf die körperliche Unversehrtheit von Verbrecher nehmen, die auf die körperliche Unversehrtheit anderer keine Rücksicht nehmen?