Der britische Sänger Morrissey ist nicht nur für seine provokanten Texte bekannt – er ist auch in Manchester geboren. Nach dem Terroranschlag in seiner Heimatstadt griff der Ex-Sänger von „The Smiths“ nun britische Politiker und die Queen an.

Auf seiner Facebookseite schrieb Morrissey: „Politiker sagen uns, dass sie furchtlos sind, aber sie sind nie die Opfer. Es ist einfach, unerschrocken zu sein, wenn man vor der Feuerlinie geschützt ist. Die Leute haben keinen solchen Schutz.“

Dann wandte sich der Musiker ganz konkret an Premierministerin Theresa May: „‚Es wird uns nicht brechen‘ bedeutet, dass die Tragödie sie und ihre Einwanderungspolitik nicht brechen wird. Die jungen Leute von Manchester sind schon gebrochen – danke trotzdem, Theresa.“

Auch die Queen blieb von den teils scharfen Worten des Musikers nicht verschont. Sie habe völlig zu Unrecht Lob für ihre Worte gegen den Angriff erhalten. Zudem kritisierte er, dass die Queen ihre Gartenparty im Buckingham Palace nicht abgesagt habe und keinerlei Kritik diesbezüglich in der Presse dulde.

Großbritannien hat derweil nichts anderes zutun als das Volk vor weiteren Anschlägen zu warnen und hob die Terrorwarnstufe auf das höchste Level an. Theresa May erklärte, ein weiterer Anschlag stehe womöglich „unmittelbar bevor“.

Was Morrissey zu weiteren Wutausbrüchen animierte und ihn veranlasste die Einwanderungspolitik als „politischenTerror gegen das eigene Volk“ zu bezeichnen.