In einer kürzlich gesendeten Reportage des Schwedischen Fernsehens (SVT) war zu sehen, wie die Basketball-Abteilung des Sportvereins von Eskilstuna einen frisch hereingekommenen Immigranten im Jugendteam willkommen heißt. Sinn und Zweck der Reportage sei der Nachweis gewesen, daß Jugendsport im Verein eine wichtige Rolle bei der Integration spiele, so die Nachrichtenseite Speisa.

Im Mittelpunkt des Berichts stand Mohammad Soheil Nabizadeh aus Afghanistan, der kürzlich 14 geworden war. Um seinen vierzehnten Geburtstag gebührend zu zelebrieren, lud der junge Afghane seine Mannschaftskameraden zu einer Party ein. Zur Feier des Tages ließ sich Mohammad auch einen trendigen Vollbart stehen.

Wie in der Reportage zu sehen ist, ist Mohammad deutlich größer und stärker als die 14-jährigen Originalschweden in seiner Mannschaft, was natürlich einen großen Vorteil für sein Team – und einen großen Nachteil für das gegnerische Team darstellt.

Weil Mohammad ohne Dokumente in Schweden ankam, und weil Schweden keine Alterstests durchführt, bleibt es dem jeweiligen Flüchtling überlassen, sein Lebensalter und einen Namen anzugeben. Die Behörden haben keine andere Wahl, als diese Angaben zu übernehmen.

Ob nun die Altersangabe des aufstrebenden Basketball-Stars korrekt gewesen ist, kann man sich daher ebenfalls selbst aussuchen. Eines ist aber sicher: Die Jugendmannschaft des Sportvereins von Eskilstuna wird nächstes Jahr ziemlichen Erfolg in ihrer Liga haben.

Wenn ich jetzt noch eine story finde, bei der es um einen fünfjährigen Immigranten im schwedischen Kindergarten geht, der drei Frauen und achtzehn Kinder hat, dann bringe ich die auch noch.