Wer deutsche Eltern und Großeltern hat ist Nazi und weil das allein noch nicht reicht, gibt es noch eins oben auf.

Zwar ist der Artikel aus dem Apothekenblatt aus dem letzten Jahr, doch tauchte er erneut in sozialen Medien auf und passt wunderprächtig zur Kernaussage der Käßmann.

So erklärt das Apothekenblatt „Baby und Familie“ vor deutschen Frauen, Familien oder Kindern; denn diese werden allzuoft unterschätzt „und genau darin besteht die große Gefahr.“

Die Redaktion hat eifrig Attribute gesammelt: „unauffällig, blond, nett, engagiert“ – das sind laut dem Text Erkennungsmerkmale für Rechtsextreme und deren Kinder.

Dazu wurde offenbar sogar eine „Soziologin und Rechtsextremismus-Forscherin an der Frankfurt University of Applied Sciences“ befragt. Die warnt: „Erstmal sind sie nett und engagiert“ – das Gefährliche bei rechtsradikalen Eltern sei jedoch, dass sie gerne Ämter im Elternbeirat oder in ähnlichen Gremien übernähmen. Das Äußere der Kinder der vermeintlich Rechten erscheint der Redaktion von besonderer Bedeutung. So wird im Text doch tatsächlich vor Mädchen mit „akkurat geflochtene[n] Zöpfe[n] und lange[n] Röcke[n]“ gewarnt. Das sei bereits ein Warnsignal und „Hinweis auf rechte Eltern“.