Roms Bürgermeisterin, Virginia Raggi, will keine Flüchtlinge mehr. In einem Schreiben an Präfektin Paola Basilone betonte sie, dass die italienische Hauptstadt bereits einem zu großen Druck ausgeliefert sei.

Angesichts der jüngsten Ankunft tausender Migranten auf Sizilien sucht das italienische Innenministerium nach zusätzlichen Unterkünften für Flüchtlinge. In den nächsten Monaten sollen Kasernen, Sporthallen und anderen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

Auch sehe sie den inneren Frieden und die nationale Sicherheit gefährdet, durch den nicht abreissen wollenden Strom der nach Italien gebrachten „Flüchtlinge“. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Ankömmlinge um 17 Prozent.
Raggi gehe davon aus, dass sich über die Sommermonate der Zustrom, gegenüber zum Vorjahr, verdreifachen werde.

Zwar reisen sehr viele weiter Richtung Norden, weil es dort mehr Geld gäbe, doch gehe sie davon aus, dass, sollte eine Rückführung stattfinden, Italien nicht in der Lage wäre diese zu ernähren, angesichts der klammen Kassen in Rom.