Während Links-Terroristen, mit finanzieller Unterstützung der Parteien, in Hamburg, wüten, plündern und auf „Bullen schlachten“ aus sind und ihr bestes geben, entdeckte die Kleinstadt in der Ostprignitz (im brandenburgischen Neuruppin) eine Umweltsünde, die man mit aller Härte bestrafen muss…

Folgendes hatte sich zugetragen: Die siebenjährige Maya-Juna malte ein „P“ und Markierungen für drei Parkbuchten auf die verkehrsberuhigte Straße vor der elterlichen Wohnung. Die Familie erwartete Besuch, der mit dem Auto anreisen wollte.

Keine Woche später flatterte den Eltern ein Brief in zweifacher Ausführung vom Ordnungsamt ins Haus. Darin wurde mitgeteilt, dass gegen die Familie ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die Stadtordnung eingeleitet worden sei.

Zugleich wurden die Eltern von der Behörde aufgefordert, die Malerei zu beseitigen. Sollten sie dem nicht Folge leisten, so das Schreiben weiter, werde eine Firma mit der Beseitigung beauftragt. Die entsprechenden Kosten hätte die Familie zu tragen.
Zur weiteren Begründung teilte das Ordnungsamt mit, in der Spielstraße dürfe nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen geparkt werden. (Der Bereich vor Maya-Junas Wohnhaus gehört nicht dazu.)

Noch am Nachmittag reinigte die Großmutter die Fahrbahn mit Wasser aus einem Gartenschlauch.

Der SPD-Stadtverordnete und Anwalt Klaus-Dieter Mießbauer sagte, als er die Stadtordnung mitbeschlossen habe, wäre niemand auf die Idee gekommen, dass eine Kindermalerei eine „Verunreinigung“ darstellen könne.

„Damit werden wir zur Lachnummer“, ist er überzeugt. Nun will er auf der nächsten SPD-Fraktionssitzung beantragen, in der Stadtordnung klar zu stellen, dass Kindermalereien straffrei bleiben.

Ob die Stadt künftig Gnade vor Recht ergehen lässt oder weiterhin Vergehen mit der vollen Härte der Stadtordnung bestraft, wird sich zeigen.

Es klingt wie ein Witz, dennoch ist es bitterer Ernst, leider!