Der Esel wird hinter ein Gebüsch geführt und an einem kleinen Bäumchen festgebunden. Dann streichelt der elfjährige Santiago den Esel bis sich der Schwanz des Tieres leicht anhebt. Schnell zieht Santiago seine Hose runter, schiebt mit seinen kleinen Händen das Geschlecht des Esels beiseite und dringt vorsichtig ein. Dann drückt er mit seinen Händen den Hinterteil des Esels fester zusammen, damit es sich enger anfühlt. So und nicht anders sammeln die meisten Jungen im Norden Kolumbiens ihre ersten sexuellen Erfahrungen. Warum die Jugendlichen (und Kinder) Geschlechtsverkehr mit Eseln haben (müssen) und warum die kolumbianischen Frauen das auch noch gut finden, lest ihr jetzt.

Jeder Junge hatte Verkehr mit einem Esel. Das ist völlig normal, zumindest für die Jungen im Norden Kolumbiens. Sie geben sogar untereinander an, mit wie vielen Eseln sie es bereits getan haben. Es ist für sie normal, weil ihre Väter es ihnen vorgelebt haben und sie es ihnen nachmachen. Aber woher kommt dieser Gedanke? In vielen Religionen glauben Menschen, dass der Sex mit Tieren, insbesondere mit Eseln, den Penis wachsen lässt. Selbst Ärzte haben ihren Patienten empfohlen, Geschlechtsverkehr mit Eseln zu haben.

Ein weiterer Faktor ist das Sprichwort: „Zum Mann wirst du nur, wenn du sexuelle Erfahrungen hast.“ Da Kolumbien jedoch ein sehr religiöses Land ist, sparen sich die Frauen bis zur Ehe auf. Ergo: Jungs können nur mit Hilfe von Tieren zu Männern werden. Sie müssen es also quasi tun, um den gesellschaftlichen Standards ihres Landes zu entsprechen. Und sie fangen früh an. Wer nicht gefragt wird, sind die Esel…

Statt auf dem Spielplatz zu toben, treffen sich diese Kinder, um gemeinsam nach Eseln Ausschau zu halten. Und ja genau, um Sex mit den süßen Langohrtieren zu haben. Auf die Frage, ob sie nicht Angst hätten, von einem Esel während des Geschlechtsverkehrs getreten zu werden, lachen sie. Man müsse langsam und behutsam in sie eindringen. Ein Esel fühlt sich „warm an, wirklich warm und schön“, erzählen sie.

Und die Frauen? Sind nicht einmal geschockt. Für sie ist es normal. Es ist ihnen jedoch wichtig, dass „die Sache mit den Eseln“ aufhört, sobald sie verheiratet sind. Denn dann sollen sie sich ausschließlich mit ihren Ehefrauen vergnügen. Daran hält sich aber selten ein Mann. Nach Feierabend schnappen sie sich auf dem Nachhauseweg einfach einen vorbeilaufenden Esel für ein kurzes Vergnügen.

Und was wird dagegen getan? Gar nichts. Denn hier scheiden sich die Geister: Während die einen Mitleid für die Esel haben, sind die anderen froh, dass die Männer lieber Sex mit Eseln haben, als Frauen und Mädchen zu vergewaltigen. Kranke Welt.