23 Besetzer kosten den Bezirk seit drei Jahren mehr als 100.000 Euro pro Monat. Bürgermeisterin Herrmann (Grüne) will sie dennoch nicht zum Abzug zwingen.

Die Grünen spielen in Kreuzberg die erste Geige. Sie stellen die Regierung im Bezirk. Sie ließen es geschehen, dass im Jahr 2012 die Gerhart-Hauptmann-Schule besetzt wurde. Doch 2016 klagte das grün-rote Bezirksamt endlich gegen die Besetzer und bekam recht: Am vergangenen Mittwoch urteilte das Landgericht: Die Besetzer müssen raus.

Und wie reagiert Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann von den Grünen? Sie will nicht räumen lassen, sondern „einen kühlen Kopf bewahren“ und mit den Besetzern reden. Warum aber hat sie dann auf Räumung geklagt?

Diese 23 Gestalten kosten den Bezirk pro Monat mehr als 100 000 Euro, jeder einzelne also etwa 4500 Euro.
Diese enormen Kosten fallen seit genau drei Jahren an, als die besetzte Schule im Auftrag des Bezirksamtes gesichert wurde. Seitdem wurden etwa 3,7 Millionen Euro dafür ausgegeben, dass die 23 Besetzer im Südflügel der Schule sitzen können.

Für Hermann ist die Gerhard Hauptmann Schule das „grüne Prestigeobjekt für Weltoffenheit und Toleranz“.
Darum will sie diese auch nicht räumen lassen, weil sie befürchtet, dass dies das Ansehen Berlins in der Welt schädige.

Kein Rechnungshof und keine Opposition war bislang offenbar in der Lage, das Treiben der grünen Politiker zu beenden. Sie machen unbehelligt weiter mit ihrer grenzenlosen Geldverschwendung.