Wer kennt die kleine rothaarige Pipi nicht? Ihre Abenteuer gingen um die Welt. Und egal ob sie Pippi Calzelunghe oder Pippi Calzaslargas heisst, sie ist bekannt in jedem Land.

Doch grade in ihrem Herkunftsland sollen ihre Abenteuer verbrannt werden. So schreibt die „epochtimes„:

>>Ein schwedischer Investigativ-Journalist kritisiert das Verbrennen alter Pippi Langstrumpf-Bücher aus ideologischen Gründen. Er bezieht sich auf einen Fall in der Gemeinde Botkyrka: Dort würden frühe Ausgaben von Astrid Lindgrens „Pippi in der Südsee“ aus ideologischen Gründen verbrannt, so Janne Josefsson im Schwedischen Radio P1.<<

Soll damit der Tourismus angekurbelt werden? Oder soll in Schweden jetzt ein jährliches Event zur Bücherverbrennung stattfinden, zum Beispiel an jedem 10. Mai?, um Geld in die klammen Stadtkassen zu spülen?

2010 schrieb ich bereits über Bücherverbrennung, doch heute frage ich mich wird dies wieder populär?

Ein braunes Schild am Wegesrand, darauf „Wir verbrennen den Koran!“
Bravo, da kurbelt eine tapfere, kleine Gemeinde den Tourismus an und besetzt eine Nische im US amerikanischen NSA -Kataster.

Was in Deutschland unmöglich wäre, da es hier zu jedem uninteressanten und zu Recht vergessenen, überwundenen oder banalen Vergangenheitsrelikt eine eigene Gedächtnisstätte gibt. Alles hat einen eigenen Tempel der Erhabenheit.

Wo fängt das Sanktuarium des Buches an? Ist es vielleicht nur die Literatur im engeren Sinne, die den Schutz der Unverbrennbarkeit und Nichtwegschmeißbarkeit genießt, greift da der Voodoo-Glaube?

Doch warum darf man Pipi Langstrumpf im Feuer entsorgen und nicht Gottes Wort? Hehehehehe, da gruselt es selbst den überzeugten Agnostiker.