Es waren Hilfeschreie, denen Sleman Mohammed am 30. April kurz nach Mitternacht folgte. An der nahezu menschenverlassenen S-Bahn-Station „Heimeranplatz“ fand Mohammed einen anderen Syrer vor, der eine damals 23-jährige Münchnerin bedrängte.

Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Der 35-Jährige soll die junge Frau gegen ein Treppengeländer gedrückt und sie begrapscht haben, während die Frau sich deutlich wehrte. Mohammed sprach daraufhin den Landsmann auf Arabisch an. „Ich soll abhauen, hat er gesagt“, erzählt Mohammed, und sagt, dass der andere meinte, dass die junge Frau seine Freundin sei.

Doch Mohammed traute der Aussage nicht und griff ein. Er habe den Angreifer von der jungen Frau losgerissen und sich schützend vor sie gestellt, berichtet die Zeitung. Er forderte die 23-Jährige Münchnerin auf, die Polizei zu rufen. Doch der Täter konnte entkommen.

Mohammed indes blieb bei der jungen Frau und brachte sie schlussendlich bis vor ihre Haustür. Am darauffolgenden Tag ging die Frau zur Polizei und erstattete Anzeige gegen den bis dahin unerkannten Angreifer. Bei der Untersuchung der Videoaufnahmen am Bahngleis, fand die Polizei heraus, dass der 35-jährige Angreifer wohl 20 Minuten lang die Frau belästigte.

Als die Frau ablehnend blieb, wurde der Mann aggressiv. Sleman Mohammeds Eingriff hatte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Schlimmeres verhindert.

Die Polizei konnte einige Tage später den Täter stellen, der bereits seit 2015 in Deutschland wohne und eine Woche vor dem Überfall wegen sexueller Nötigung auffiel. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und vier Monaten ohne Bewährung.

Für seine heldenhafte Tat erhielt der junge Familienvater Mohammed eine Medaille, einen Kugelschreiber und 200 Euro.

Und die Süddeutsche Zeitung erhält den Georg-Büchner-Preis und ein Angebot aus Hollywood, da man die Story von Superasylman verfilmen will.
In den Hauptrollen Barack Hussein Obama als Syperasylman und Cindy aus Marzahn als Melissa M. aus München.