„,Burkas?’ Wir steh’n auf Bikinis“, postuliert die AfD auf einem Wahlplakat, das in Rostock unter anderem vis-à-vis zum Rathaus hängt. Im Vordergrund: die halbnackten Rückseiten zweier junger Frauen. „Sexistisch und fremdenfeindlich“, findet das Rostocks Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Thielk.

 

„Dieses Plakat ist nicht nur sexistisch, sondern zeugt auch von erheblicher Respektlosigkeit gegenüber der muslimischen Kultur“, schreibt Thielk für die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten MV. Das Plakat widerspreche dem Bekenntnis der Bundesrepublik Deutschland zu den Menschenrechten, Artikel 1 des Grundgesetzes, zu dem auch das Recht auf Religionsfreiheit gehöre.

 

Brigitte Thielk hat den Landesfrauenrat eingeschaltet und hofft auf den Bundeswahlleiter. Mit ihren Kolleginnen aus dem Land will sie dafür kämpfen, dass solche diskriminierende Wahlwerbung untersagt wird.

Wenn Bikinis in MeckPom schon sexistisch sind und gegen den Artikel 1 GG verstoßen, dann sollte das Baden dort im Bikini und im Badeanzug verboten und Schilder aufgestellt werden, dass das Baden nur noch im Burkini erlaubt sei.
Und nun alle: „Eine Islamisierung findet nicht statt!“