Vernichtungskanzlerin Angela Merkel gab in einem Interview bekannt, wie sie weiter vorgehen will, in Deutschland.

Befragt, was sie von einer „Deadline“ für Verbrennungsmotoren halte, antwortete Angela Merkel, dass sie im Prinzip dafür sei, den Verkauf normaler Autos grundsätzlich zu verbieten. Wörtlich lautet das Zitat: „Ich kann jetzt noch keine präzise Jahreszahl nennen, aber der Ansatz ist richtig.“

Wer Merkel-Sätze zu lesen versteht, der weiß, dass dies nicht weniger als das Aus für den klassischen Automobilbau bedeutet, wenn nicht morgen, dann übermorgen.

 

Das Aus für den Verbrennungsmotor ist ein Kernbestandteil des grünen Wahlprogramms. Als die Grünen dies vor neun Monaten auf einem Parteitag beschlossen, galt es als eine typische Ökospinnerei, so wie vor vier Jahren der Veggie-Day. Heute ist das, was eben noch belächelt wurde, christdemokratische Regierungspolitik.

Man sollte Merkels verklausulierte Ankündigung unbedingt ernst nehmen. Dass sie sich beim Ausstieg aus dem Automobilbau vorerst nicht auf ein Datum festlegen will, kann einem keine Beruhigung sein. Auch die Atomwende kam über Nacht. Wer VW- oder Daimler-Aktien besitzt, sollte sich beizeiten ansehen, was aus stolzen Unternehmen wie E.on oder EnBW geworden ist. Frühere Kanzler waren stolz darauf, bedrohte Branchen vor dem Absturz gerettet zu haben. Bei Angela Merkel läuft es genau andersherum.

Tatsächlich ist Merkel die Sponti-Politikerin par excellence, deshalb liegen ihr die Grünen auch so. Ehe man sich versieht, macht sie die verrücktesten Sachen, wie zum Beispiel, die Atomkraftwerke abzuschalten, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wo Deutschland stattdessen seinen Strom herbekommt. Auch mit der Entscheidung, eine Million Fremde ohne Kontrolle ins Land zu lassen, hat sie alle komplett überrascht, inklusive ihrer eigenen Mitarbeiter.