Ältere Ostdeutsche, die fürs Recht auf Bananen kämpfen – darüber ließen sich auch 27 Jahre nach der Wiedervereinigung noch Witzchen machen. Doch so spaßig wie es klingt ist es nicht, denn die Staatsanwaltschaft prüft, in welchem Umfang sich die Bananenverfechter strafbar gemacht haben.

Es bestehe ein Anfangsverdacht auf Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Gegen die Flaggenbesitzer, drei Frauen und vier Männer im Alter zwischen 32 und 59 Jahren, werde die Einleitung von Ermittlungen geprüft.

Auf im Netz veröffentlichten Videomitschnitten war zu hören, wie die Teilnehmer der Veranstaltungen die Polizisten ausbuhten. Zudem beschimpften (???) sie die Beamten mit „schämt Euch, schämt Euch!“-Rufen, als diese die Flaggenträger mitnahmen, um die Personalien festzustellen.

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Denn wenn das Kunst ist,

Busse vor Dresdner Frauenkirche

dann ist das auch Kunst

Die Bananenflaggen waren auf Gestellen wie bei einer Kunstinstallation montiert, dazu der Spruch „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des Bekenntnisses zur Banane sind unverletzlich“.