Für so manchen Spiegelautoren muß es eine Qual sein, dass es in Afrika eine Wüste gibt, die die Europäer errichtet haben.

Wie, die Europäer? wird sich der geneigte Leser fragen. Doch lest selbst, wie Spiegelredakteuer Christoph Titz den europäischen Schutz vor „Migranten“ sieht.

>Europas Regierungen haben das Mittelmeer und dahinter, weiter südlich, 3000 Kilometer Wüste. Eine Art riesiger Abwehrwall gegen Menschen aus dem südlichen Afrika. Dort – im Meer und in der Sahara – verschwanden 2016 geschätzt 20.000 Menschen.



Europa verstärkt diesen Wall aus Wasser und Sand seit Jahrzehnten: Mit modernen Zäunen und Kameras in den spanischen Afrika-Exklaven Ceuta und Melilla. Mit Küstenwachtbooten und Helikoptern zwischen Westafrika und den spanischen Kanaren. Durch einen fragwürdigen Flüchtlingsdeal mit der Türkei, einschließlich einer türkischen Grenzmauer zu Syrien. Und neuerdings mit sogenannten Migrationspartnerschaften mit afrikanischen Transitstaaten, in denen Polizei- und Grenzschutzkräfte gegen Schlepper gerüstet werden.<<

Sollen die Europäer jetzt die Wüste abtragen? Das gelang noch nicht einmal bei der Wüste im Kopf des Spiegelredakteurs, aber gut, es muß auch dumme Menschen geben.

Doch das die Weißen nun auch an der Natur Schuld tragen sollen, das ist ein Grund mehr sogenannte Gutmenschen in der nächsten Wüste zu verklappen.