2015 wurde Sadbera Ametovic mit ihren sechs Kindern abgeschoben. Jetzt lebt die Roma-Familie wieder in Freiburg – versteckt im illegalen „Bürgerasyl“.

Die serbische Roma-Familie Ametovic – Mutter Sadbera und ihre sechs Kinder – lebt wieder in Freiburg, und zwar in einem Versteck. Mit diesem „Bürgerasyl“ widersetze man sich aktiv der drohenden Abschiebung, gaben am Dienstag das „Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung“ und zahlreiche Unterzeichner einer Erklärung bekannt.

„Solange eine Abschiebung droht und die Landesregierung kein Bleiberecht gewährt, werden wir die Kinder und Frau Ametovic durch ein Bürgerasyl zu schützen versuchen“, heißt es in einer Erklärung des „Freiburger Forums aktiv gegen Ausgrenzung“, die am Dienstag veröffentlicht und von zahlreichen Personen unterzeichnet wurde. Dabei sind unter anderem der Friedensaktivist Jürgen Grässlin, die Kirchenhistorikerin Barbara Henze, die Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae und Gemeinderäte wie Michael Moos (Unabhängige Listen), Monika Stein (Grüne Alternative Freiburg) oder Timothy Simms (Grüne). „Wenn Appelle und Demonstrationen nicht ausreichen, ist ziviler Ungehorsam geboten“, sagen die Unterstützer.

Doch diese Familie ist kein Einzelfall, immer mehr Abgeschobene machen sich direkt nach ihrer Abschiebung, mit gefälschten Papieren, wieder auf den Weg ins deutsche Sozialparadies und finden erneut Unterstützer um die Deutschen abzuzocken.

Da kann man den Deutschen zu ihren ungeschützten Grenzen nur gratulieren und ihnen raten, dass sie ihre Gefängnisse in Zukubft ohne Gitter und Türen bauen mögen, damit es noch sicherer im Lande werde.