In der letzten Wahlperiode bevölkerten 630 Abgeordnete den Bundestag und ließen sich vom Steuerzahler mästen.

Und weil man zwar jetzt noch weniger als nichts zu tun hat, aber man unkündbar ist, lässt man den Hausmeister noch ein paar Stühle heran schleppen, auf dass die neuen Abgeordneten auch ein Sitzplätzchen am Futtertrog der politischen Rundum-Versorgung erhalten.

Der 19. Deutsche Bundestag wächst auf 709 Abgeordnete an, da muß man schon mal etwas enger zusammen rücken, macht aber nichts, die nächste Diätenerhöhung lauert schon vor dem Weihnachtsgeld hinterm Christbaum.

Aber um das Wahl- und Steuervieh von etwas zu schröpfen und zukünftige Steuerreformen (Erhöhungen) zu rechtfertigen, hat man schon die Ausrede parat, dass die AfD auch verköstigt werden muß, weil etwas über 6 Mio Wähler dies so wollten.

Der vergrößerte Bundestag wird die Steuerzahler nach einem Medienbericht jährlich zusätzlich gut 50 Millionen Euro kosten. Die zusätzlichen Kosten für Diäten, Mitarbeiter, Büromaterial, Reisen, Besuchergruppen und Fraktionskosten summierten sich damit über die gesamte vierjährige Wahlperiode bis 2021 auf mehr als 200 Millionen Euro.

Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, sprach von einem „XXL-Bundestag“ und einem „überdimensionierten Parlament“.
„Mehr Abgeordnete bedeuteten nicht automatisch mehr Demokratie oder bessere Ergebnisse“, sagte Holznagel.

Wieviel Müll der „XXL-Bundestag“ produziert und welche Kosten er fabriziert werden wir in den nächsten 4 Jahren stöhnend erleben.