In Katalonien sind die Fronten nach dem umstrittenen Referendum und dem harten Vorgehen der spanischen Polizei verhärtet. Die Zentralregierung in Madrid will mit allen Mitteln verhindern, dass Katalonien einseitig die Unabhängigkeit ausruft.

Auf die Hilfe der EU können die Katalanen aber wohl nicht zählen. „Unter der spanischen Verfassung war die gestrige Abstimmung nicht legal“, ließ EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker am Montag einen Sprecher erklären. Weiter lies Junker erklären, dass Katalonien die Isolation mitten in Europa drohe, und kein Handel stattfinden würde. Sollte doch einer stattfinden, so hätte Katalonien hohe Strafzölle für Im- und Export zu zahlen, so dass das Fortbestehen für längere Zeit sehr fraglich wäre.

Derweil lies Premierminister Mariano Rajoy die spanische Polizei auf Demonstranten einprügeln und Gummigeschosse abfeuern.

Das dies eine Verletzung der Menschenrechte sei, wie Kataloniens Außenminister Raul Romeva äußerte und dies vor europäischen Institutionen anprangern will, lies Rajoy kalt.
Er erklärte, dass „unter der spanischen Verfassung war die Abstimmung nicht legal und somit unter allen Umständen und mit allen Mitteln zu verhindern“.

Im EU Parlament äußerte man sich zwar, dass „die Meinung so vieler Katalanen, die auf die Straße gegangen sind, gehört werden muss“, doch gehe die EU davon aus, dass Premierminister Rajoy die „Rechtstaatlichkeit wieder herstellen und wahren werde.

Das dies nur unter Zwang möglich sein wird interessiert im EU Parlament keinen, eher aber was man unternehmen könne um Katalonien in die Pleite zu treiben.
Maßnahmen sollen noch in dieser Woche erläutert werden.