Buchenschule und Regenbogenschule wollten nur noch Teilstrecken mitziehen und auf Feuer und Mantelteilungsszene ganz verzichten. Der Bürgerverein Lehmheide hat die Schulen daher ausgeladen.
Martinskomitee-Leiter Klaus Hess ärgert sich: „Es macht keinen Spaß, wenn es seitens der Schulen keinen Respekt vor dem Brauchtum gibt.
„Mir tut das für die Kinder leid, die mit so viel Hingabe ihre Laternen basteln“, sagt Hess.

Silke Spira, Rektorin der Regenbogenschule, sagt, dass der Schulhof der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, „stockdunkel“ sei. „Wir haben die Kinder teilweise gar nicht mehr gefunden.“

Außerdem seien viele Flüchtlingskinder an der Schule und die hätten Angst im Dunkeln und vor Feuer.

Dass die Schulen nun vom Zug ausgeschlossen werden, wollen beide Schulleitungen nach Absprache untereinander nicht kommentieren. Auf Anfrage nach den Gründen sagte Buchenschulen-Rektor Thorsten Vetterkind: „Das ist eine schulinterne Angelegenheit.“