Am Samstag wollte Pegida ab 15.45 Uhr auf dem Altmarkt ihr dreijähriges „Jubiläum“ feiern – zum Entsetzen der Hope-Gala, die am selben Tag im Multi-Kulti Spenden für aidskranke Kinder in Südafrika sammeln will.

Kurzerhand meldeten die Verantwortlichen ein thematisch zu Gala passendes Kinderfest auf dem Altmarkt an. Vor allem Sprösslinge aus sozial schwachen Familien sollen ab 15 Uhr den Altmarkt bevölkern.

Die Stadt stimmte diesem Plan zu – und verweigerte PEGIDA den Altmarkt. Laut Stadtsprecher Kai Schulz spricht die räumliche Nähe zwischen der Hope-Gala im Kulturpalast und dem Kinderfest auf dem Altmarkt für diese Entscheidung.

Pegida klagte gegen die Entscheidung der Stadt, da ihre Anmeldung bereits vor Wochen bei der Stadt einging und sie nun eine Absage zugunsten der Hope-Gala erhielten.
Das Verwaltungsgericht entscheidet über diesen Eilantrag wahrscheinlich am späten Mittwochabend oder am Donnerstag.

„Das Rathaus hat die Möglichkeit, dem Gericht bis Mittwochnachmittag seine Entscheidung ausführlich zu begründen. Selbstverständlich werden wir diese Frist einhalten“, so Stadtsprecher Schulz weiter.