Der Skandal um die Verstrickung von kriminellen arabischen Großfamilien in die Polizeiakademie zieht weitere Kreise.

Eine Studentin der Hoch­schu­le für Wirt­schaft und Recht (HWR) ist festgenommen worden. Sie hatte als Praktikantin heimlich vertrauliche Unterlagen abfotografiert.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 20. Oktober auf dem Abschnitt 41 an der Gothaer Straße in Schöneberg. Dort war die Praktikantin, die laut Nachfrage bei der Polizei einen arabischen Migrationshintergrund hat, auf eigenen Wunsch untergekommen.

Die junge Studentin hatte offenbar Zugriff auf Dienstrechner der Behörde. In einem unbeobachteten Moment soll sie Fahndungsbilder von Mitgliedern einer arabischen Großfamilie und so genannte Fernschreiben abfotografiert haben. Danach versendete sie die Aufnahmen per WhatsApp – an wen, ist noch unklar.

Polizeibeamte bemerkten das Geschehen und setzten die Frau fest. Die Kriminalpolizei der Direktion 4 ermittelt wegen des Verrats von Dienstgeheimnissen.

Außerdem berichtet der rbb: Studenten mit Migrationshintergrund, die an der HWR für den höheren Dienst studieren, sollen Doppelgänger zu wichtigen Rechtsklausuren geschickt haben, um besser abzuschneiden. Auch sollen Plagiate bei Hausarbeiten abgegeben worden sein. Drei Fälle dieser Plagiate sind der Abendschau von Dozenten bestätigt worden. Die Hochschule schließt Plagiate nicht aus, will Zahlen aber aus Datenschutzgründen nicht nennen.

„Wir haben uns sehr gewundert, dass bei der Präsentation der Arbeiten dann immer vom Blatt abgelesen wurde. Selbst konnten die Studenten keinen einzigen zusammenhängenden Satz dazu sprechen.“, erklärte eine Lehrkraft, die anonym bleiben will.

Die Leitung der Hochschule soll bei der Polizeiführung schon im Sommer Unterstützung angefordert haben. Rund 20 Polizisten, die eigentlich im Funkwagen sitzen müssten, kontrollieren und beaufsichtigen demnach jetzt das Schreiben von Klausuren.

Ca. 40 Prozent der Studenten der Polizei an der Hochschule für Wirtschaft und Recht haben Migrationshintergrund.

Aber all das hat nichts mit nichts zu tun.