Modeschöpfer Karl Lagerfeld sorgt mit einer Aussage in einer französischen TV-Show für Aufsehen. In dem Gespräch über die Flüchtlingskrise erzählt er auch von einem Syrer, der den Holocaust für „die beste Idee“ Deutschlands hält.

Schon nach der Bundestagswahl vom 24. September hatte sich der Modezar zur deutschen Politik geäußert. Damals erklärte er, dass er sich wegen des Einzugs der „Nazi-Abgeordneten“ (AfD-Politiker; Anm.) für Deutschland schäme.

Nun meinte Lagerfeld in der TV-Show, Merkel wolle sich mit ihrer Haltung ein nettes Image verschaffen: „Sie hatte schon Millionen und Abermillionen, die gut integriert sind. Das ist toll, weil die Demografie ein bisschen nach unten geht. Sie braucht nicht eine Million mehr zu holen, um sich ein gutes Image zu verschaffen.

Auf Nachfrage, ob er denkt, Merkel wolle Deutschland als Entschuldigung für die Geschehnisse im Zweiten Weltkrieg als einladendes Land darstellen, stimmte der 83-Jährige zu. Hier müsse er etwas Schreckliches sagen: „Wir können nicht Millionen von Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.“

Um das zu erklären, erzählte der in Paris lebende Designer von einer Bekannten in Deutschland: „Ich kenne jemanden in Deutschland, die einen jungen Syrer aufnahm, der ein wenig Englisch sprach. Nach vier Tagen sagte dieser: ‚Die beste Erfindung Deutschlands ist der Holocaust.‘ Er
war die nächste Minute auf der Straße.“