„Da sich die Bedrohungen für unsere Plattform ständig weiterentwickeln und verändern, müssen und werden sich unsere Methoden weiterentwickeln, um auf diese zu reagieren. Egal, welche Herausforderungen sich stellen, unser Engagement, diese zu bekämpfen, wird nachhaltig und unerschütterlich sein”, erklärt Wojcicki. “Wir werden die notwendigen Schritte unternehmen, um unsere Community zu schützen und sicherzustellen, dass YouTube auch weiterhin ein Ort ist, an dem Kreative, Werbetreibende und Zuschauer einen sicheren Platz vorfinden.”

YouTube war in diesem Jahr unter Druck von Werbekunden gekommen, nachdem deren Anzeigen im Umfeld extremistischer Videos landeten. Wojcicki kündigte nun “einen neuen Ansatz für Werbung auf YouTube” an, damit “Anzeigen nur dort laufen, wo sie auch laufen sollen“. Dazu solle es unter anderem mehr menschliche Kontrolle zusätzlich zu den Algorithmen geben und eine sorgfältigere Prüfung, welche Kanäle und Videos für Werbung in Frage kommen.

Neben den Bedürfnissen und Forderungen der Werbewirtschaft muss sich YouTube zudem in Deutschland schon sehr bald auf geänderte Rahmenbedingungen einstellen. Denn ab Januar greifen die Vorschriften des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, das ein schnelles Löschen rechtswidriger Inhalte vorschreibt.