Nach den Beleidigungen und Fahnenverbrennungen in Berlin, München und Frankfurt nach Trumps Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt will Facebook jetzt gegen Hassreden und ebensolche Videos vorgehen, diese löschen und Strafanzeige stellen.

Allerdings nicht, wenn es gegen Juden geht, sondern wenn der Islam beleidigt wird.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sagte:

>>“Wenn sie ein Muslim in unserer Gemeinschaft sind, heiße ich Sie, als Facebook-Gründer, hier immer willkommen.
Wir werden für Ihre Rechte kämpfen und hier ein für Sie friedliches und sicheres Umfeld gestalten“.<<

Für Zuckerberg ist die einzige Gefahr auf der Welt der Hass gegen Muslime, Rechtsextremismus oder Inhalte von „Terrororganisationen“.

Zudem wird empfohlen, bedenkliche Inhalte umgehend zu melden – und zugleich „Postings mit wahren islamischen Botschaften von Friede, Barmherzigkeit und Toleranz zu platzieren oder zu teilen“.

Islamische Botschaften von Barmherzigkeit und Friede sehen zum Beispiel so aus:

Auch in Pakistan, wo es 33 Millionen User gibt, ist Facebook gefordert: der dortige Innenminister, Nisar Ali Khan, verlangt, gotteslästerliche Inhalte von Facebook zu löschen oder zu blockieren. Denn „nichts ist uns heiliger als unsere Religion und unsere heiligen Persönlichkeiten“, sagte er.