Es zuckt wieder. Das sozialdemokratische Fiskal-Tourette, jene Tic-artige Wiederholung eines Begriffes, egal wie unpassend er auch sein mag, hat einige Politiker befallen: „Steuererhöhung“, „Steuern rauf“, schallt es aus Sondierungsräumen.

Weil es in den vergangenen Jahren keine Steuererhöhungen gab, nicht nur weil sie wie heute vollkommen unnötig sind, sollen nun die Steuern erhöht werden, damit die Kassen noch voller werden und für die Einheimischen und die Infrastruktur noch weniger da ist, denn die Welt retten kostet nun mal ne Mark und Fünfzig.

Nach nur wenigen Tagen der Sondierung scheint sicher, dass der Durchschnittslohn seit 1960 vom 18-Fachen auf das 1,6-Fache gesunken ist, welches eine Steuererhöhung rechtfertigt, da „es den Deutschen noch nie so gut ging wie heute“.

Das macht deutlich, wie gierig der Staat geworden ist. Doch egal, wie viele Milliarden Überschuss die Steuerzahler den deutschen Haushalten erwirtschaften, eine strukturell linke Mehrheit will insbesondere die fleißigen, aufopfernd Überstunden leistenden weiter schröpfen.

Leistungsgerecht ist die Besteuerung schon lange nicht mehr, zeitgemäß ist sie aufgrund ihrer Bürokratiemanierismen seit Jahrzehnten nicht mehr, demotivierend könnte sie nun werden.

Doch die Deutschen werden weiter Steuern zahlen, zu Wohlstandszombis verzogen kleben sie an ihren drei „F“.

Filzpantoffeln, Fernsehen und Flaschenbier, eine gute Mischung für Brot und Spiele….
Und das Leben geht weiter.