Eine vollverschleierte muslimische Patientin im Wiener AKH verlangt vehement, dass ein Vater, der seine schwer kranke Tochter (23) begleitet, aus dem Zimmer geht. Es kommt zum Wortgefecht, das Personal legt der Familie der 23-Jährigen kurzerhand nahe, das Spital zu verlassen.

Seitens des AKH betont man, dass der Vater das Zimmer außerhalb der Besuchszeit betreten und sich nicht angemessen verhalten habe – und dass das Verschleierungsverbot in Krankenzimmern nicht gelte.

„Man sagte uns, am Fensterbett würde eine vollverschleierte Dame liegen und die hätte ein Problem, wenn männliche Begleitung mitkommt. Man bitte mich als Vater daher, nicht hineinzugehen“, so Salfenauer. Wenig später erklärte man dem 56-Jährigen wiederum, dass er zwar das Zimmer betreten, aber nicht weiter als bis zum der Tür am nächsten liegenden Bett gehen dürfe – und damit nicht einmal ans Bett der Tochter.

Der 56-Jährige hielt sich trotz anfänglicher Verdutztheit darüber an diese Weisung. Tatsächlich habe er auch keinen Sichtkontakt zu der anderen Patientin gehabt, da sie hinter einer Trennwand lag. „Die Dame hat aber meine Stimme gehört, sich aufgerichtet, um den Paravent geschaut und sofort begonnen, entsprechend zu schimpfen, was ich hier zu suchen habe und ich solle sofort verschwinden. Sie dulde nicht, dass ein Mann hier ist. Das könne nicht sein, sie wünsche das nicht. Ich solle gefälligst das Zimmer sofort verlassen.

Sie entscheide, wer in dieses Zimmer gehen darf“,

schildert Salfenauer.

Die Familie zog sich daraufhin in den Wartebereich zurück, wo sie sich über den Vorfall unterhielt. Kurz darauf trat eine Ärztin in Begleitung eines Security-Mitarbeiters an das Ehepaar heran und forderte dieses dazu auf, das Krankenhaus sofort zu verlassen.

Man hat argumentiert, wir würden die Ruhe des Hauses stören.

 

Als wir dann gegangen sind, ist der Security-Mann mit uns mitgegangen.

Wir waren völlig entsetzt und durcheinander, dass eine radikale – in dem Fall religiöse – Gesinnungsgemeinschaft darüber bestimmen kann, wie wir uns in Wien zu verhalten haben.

Seit Sonntag, dem 1. Oktober 2017, gilt in Österreich ein Verhüllungsverbot. Doch gilt dies nicht für Gebäude wie Krankenhäuser, Notaufnahmen, Banken, Tankstellen etc, sondern gilt nur auf der Straße.

Oder ist die österreichische Regierung einfach nur zu blöde um dieses Burkaverbot generell zu definieren oder ist es ihr scheißegal wie man herum läuft und kontrolliert die Umsetzung des Verbotes nicht?

Das in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen das Burkaverbot nicht gilt, zeigt, dass sich diese Einrichtungen voll und ganz dem Islam ergeben haben.