Die „Osmanen Alemania“, also die „Fusselköppe in Deutschland“, der Boxerclub mit kümmeligem Hintergrund bewacht nicht nur „Asylkasernen“ sondern ist für Erdogan das, was für die deutschen Politiker die Antifa ist.

Einige dieser Kümmellinge müssen sich ab heute in Stuttgart wegen versuchten Mordes und Freiheitsberaubung, Körperverletzung und Zwangsprostitution, Erpressung, Drogenhandel und Nötigung vor Gericht verantworten.

Doch sie werden nicht allein gelassen. Die „rockerähnliche Gruppierung mit türkisch-nationalistischen, im Internet teils rechtsextremistischen Positionen“ pflege Kontakte zum „Erdogan-Regime im weitesten Sinne“, sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums. Aber die Verbindungen scheinen noch enger zu sein als bisher angenommen.

Der „Spiegel“ berichtet nun von einem abgehörten Telefonat, bei dem plötzlich der türkische Staatschef in der Leitung war.

Recep Tayyip Erdogan ließ sich über den Vorgang persönlich unterrichten – die Ermittler hatten also unerwartet den Staatschef der Türkei in der Leitung.

Außerdem gab Erdogan unter anderem die Anweisung die Richter und Zeugen nicht nur zu bedrohen, sondern als Warnung für zukünftige Verhandlungen auch mal die Muskeln spielen zu lassen, um ihnen klar zu machen, dass sie sich mit den Falschen anlegen würden.

Im aktuellen Fall in Stuttgart geht es um bis zu 50 Mitglieder der Osmanen Germania, die in Südbaden systematisch als Wachmänner bei Flüchtlingsunterkünfte angeheuert hatten.