Nachdem Nethanjahu 16.200 Afrikaner nach Deutschland abschieben wollte, springt nun der philippinische Präsident Duterte auf den selben Zug und fordert nun, dass Europa mehr als 700.000 muslimischen Flüchtlingen aus Myanmar aufnehmen soll und greift damit einen Vorschlag von Volker Beck aus dem letzten Jahr auf.

In einer Rede vor Bauern am Donnerstagabend (Ortszeit) bezeichnete der Staatschef das Vorgehen gegen die muslimische Minderheit der Rohingya im ehemaligen Birma als „Völkermord“.

„Ich habe Mitleid mit diesen Leuten“, sagte Duterte. „Aber wir müssen uns diese Aufgabe mit Europa teilen.“

Dabei sollte man folgendes aber nicht vergessen: Duterte steht international angesichts der harten Politik Dutertes gegen Drogenhandel und Kriminalität in der Kritik.
Wer in Europa den Drogenhandel und die Kriminalität beherrscht sollte hinlänglich bekannt sein und man kann davon ausgehen, dass sie in anderen Ländern kaum friedfertiger sein werden, denn die Rohingya sehen das Abschlachten der Buddhisten in Burma und im benachbarten Thailand als Volkssport an.

Duterte hat Mitleid und Europa soll aufnehmen. Wer wird wohl der Dritte im Bunde sein, der weitere Aufnahmen fordert?