Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will bei der Notfallversorgung 600 Notaufnahmen schließen.

Grund für die Entscheidung sei, dass so eine bessere Versorgung sichergestellt werden könne, da größere Kliniken besser ausgestattet seien. „Wir haben bewusst qualitätsgestützte Zentren für bestimmte Notfälle“, sagte Spahn im ZDF-Mittagsmagazin. In den Zentren würden dann die jeweiligen Spezialisten für bestimmte Erkrankungen arbeiten.

Dies bedeutet, dass die Rettungsmannschaften ihre Leitstelle über die Schwere des Notfalls informieren, diese „qualitätsgestützte Zentren für bestimmte Notfälle“ heraussucht und dort um freie Betten anfragt und die Rettungssanitäter sich nach der Rückmeldung ihrer Leitstelle zu dem „qualitätsgestützten Zentrum für bestimmte Notfälle“ begibt um den Patienten dort abzuliefern.

Mehraufwand und längere Fahrzeiten sollen zwar nicht zu vermeiden sein, aber dafür soll das „qualitätsgestützte Zentrum für bestimmte Notfälle“ den Patienten besser betreuen können. Auch soll eine flächendeckende Versorgung der Notfälle erhalten bleiben.

Wie das funktionieren soll, dass blieb Spahn allerdings schuldig, da auch er weiß, dass die Fachkräfte für Belagerung die Hausärzte meiden und sich im Rudel in die Notfallzentren begeben und Ärzte und Schwestern stundenlang nicht nur mit ihrem Gekeife bespaßen.

Also werden Notfallpatienten nicht, wie angedacht, in „qualitätsgestützte Zentren für bestimmte Notfälle“ gefahren sondern von Zentrum zu Zentrum welches Spezialisten für eben diesen Notfall zur freien Verfügung hat.