Nun liege es an den Mitgliedstaaten, ob sie der Empfehlung folgen wollten. Hahn betonte, bei der Erweiterung gehe es nicht darum, „unseren Partnern einen Gefallen zu erweisen“. Die Stabilisierung und Zusammenarbeit mit den Westbalkan-Staaten liege auch „im ureigenen Interesse“ der EU.

 

Die Kommission kritisierte bisher das weiterhin langsame und ineffektive Justizsystem sowie weitverbreitete Korruption, sieht nun aber Fortschritte. Auch organisiertes Verbrechen und Drogenhandel in dem südosteuropäischen Land sah Brüssel als Problem.

Doch Europa machte Fortschritte und passte sich den beiden Westbalkan-Staaten an und sieht nun alle Kriterien zur Aufnahme erfüllt …