Die Aussage von Jens Spahn (CDU), Hartz IV bedeute nicht Armut, hatte im März für heftige Kritik gesorgt. Eine alleinerziehende Mutter rief Spahn auf, es doch mal selbst einen Monat zu testen und startete dazu eine Online-Petition. Mehr als 200.000 Menschen unterschrieben.

Schlensog rief Spahn auf, selbst einen Monat von Hartz IV zu leben und startete eine Online-Petition. Sie übergab dem CDU-Politiker dazu rund 210.000 Unterschriften.

Spahn teilte nach dem Treffen mit, er wolle Hartz IV nicht ausprobieren. Sein Nein zum Hartz-IV-Experiment begründete er folgendermaßen:

 

„Ich denke, dass es viele Bürger eher als Farce empfänden, wenn ich als Bundesminister versuchte, für einen Monat von Hartz IV zu leben.

Was man anderen Menschen zumutet, Herr Spahn, dass sollte man als Minister erproben, alles andere ist eine Farce!

Spahn räumte ein, es sei ohne Zweifel schwierig, von Hartz IV zu leben, und für einen Minister unmöglich ob seiner Aufgaben und seiner Familie gegenüber.

Nunja, wenn man mit 416 Euro nicht arm ist, in der Fantasiewelt der Politiker… dann sollte er mal den Armutsbericht erklären, welcher besagt, dass….

 

Wer 60 Prozent des Medianeinkommens zur Verfügung hat, ist von Armut bedroht. Bei 50 Prozent ist man offiziell arm. Ein Single-Haushalt, der weniger als 892 Euro pro Monat zur Verfügung hat, gilt als arm. Bei Familien mit zwei Kindern sind 1872 Euro die Grenze zur Armut, so der Paritätische Wohlfahrtsverband.

Ja ok, also ein Minister der weniger als 10.000€ pro Monat bezieht, gilt offiziell als arm.
Aber das Volk frisst den Kitt aus den Fenstern und ist reich….

Ja ne, is klar!