Sie zogen in den Krieg um Menschen zu töten und für die IS Terroristen die Beine breit zu machen.
Sie fanden es toll soviel Macht ausüben zu können. Doch jetzt ist das Spiel aus und sie kamen zurück ins heimische Nest.

 

Doch zu Festnahmen kam es nicht – die Haftbefehle wurden wegen der unklaren Rechtslage nicht bewilligt.

Wie die Zeitung „Welt“ berichtete, landeten die zwei Frauen mit ihren Kindern am Donnerstag auf dem Flughafen Frankfurt am Main. Die Konvertitin Sabine S. aus Baden-Württemberg und Sibel H. aus Hessen hatten nach der Niederlage des IS in Syrien und Irak einige Zeit in einem kurdischen Gefängnis verbracht.

Nach Angaben der Zeitung kam es nicht zu der geplanten Festnahme auf deutschem Boden, obwohl die Behörden sich sicher sind, dass es sich bei den IS-Frauen um überzeugte Dschihadistinnen handelt.

Doch nun kommt der Hammer aus den Amtsstuben des Bundesgerichtshofes:

Eine explizite Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung muss den Frauen jedoch erst nachgewiesen werden, dazu soll auch ein freiwilliges Leben als „Staatsvolk des IS“ gehören.

Wer freiwillig zum IS reist um diesen zu unterstützen, dem muß man nichts mehr nachweisen, denn er erbrachte den Nachweis selbst.

Generalbundesanwalt Peter Frank hatte bereits ein konsequenteres Vorgehen gegen weibliche IS-Unterstützer angekündigt. Doch das bleibt schwierig.

Zwar haben die Staatsanwälte Beschwerde gegen den verweigerten Haftbefehl eingelegt, doch dem Bundesgerichtshof geht diese am Allerwertesten vorbei, er besteht weiterhin auf Beweise und Zeugen.