„Pharao war ein guter Herrscher, unter ihm gab es Vollbeschäftigung….“

Nach diesem Motto geht der deutsche Geld-Adel und seine Unterstützer, die deutsche Politik, vor und mit den Menschen um.

Minijobs, Teilzeit, Leiharbeit – Millionen haben keine unbefristete Vollzeitstelle. 7,4 Millionen Menschen arbeiteten demnach auf 450-Euro-Basis, für 4,7 Millionen von ihnen ist es die einzige Einkommensquelle.

„Entgegen der ursprünglichen Idee haben sich Minijobs für die Beschäftigten nicht als Einstieg zu guter Arbeit erwiesen“.
Deutschland hat den größten Niedriglohnsenktor Westeuropas. 1,2 Millionen Beschäftigte bekommen zusätzlich Hartz IV.

Wer neu eingestellt wird, bekommt in 44 Prozent der Fälle nur einen befristeten Vertrag – in der Hoffnung, eines Tages unbefristet eingestellt zu werden.

 

„Es gibt eine zunehmende Gefahr von Arbeitssklaverei in Deutschland“, sagte Michael Guggemos, der Geschäftsführer der gewerkschaftsnahen Hans Böckler Stiftung.

 

Erschwerend kommt hinzu, dass die erwerbsfähige Bevölkerung abnimmt, die Knappheit an Arbeitskräften erlaubt auch deutlichlängere Lebensarbeitszeiten.“ Weil auf lange Sicht mehr Arbeitskräfte gebraucht würden, müsste vor allem das Rentenalter nach hinten verschoben werden“, so Guggemos …

Werden die Arbeitgeber bald Arbeiterghettos errichten und ihren Lohnsklaven Reis und Bohnen servieren, auf dass diese kräftig genug zum arbeiten sind und dafür den Lohn einsparen?

Bricht der Sozialstaat für die Deutschen zusammen,  werden wir es sehr schnell wissen und/oder erleben …