„Wir schaffen das!“

Oder schaffen sie uns? Wir tolerieren und sind bunt und lassen Teddybomber ihre niedliche Fracht auf sie herniederregnen wie Henkers Peitsche aus den Rücken der Deliquenten.

Dafür werden wir geliebt, respektiert und man bringt uns herzergreifende Dankbarkeit entgegen….

So die Theorie, doch wie sieht die Praxis aus?
All die, „die schon länger hier lesen“ wissen es schon länger, all jene die am liebsten in den Toleranz beladenen Teddybombern sitzen, wollen es immer noch nicht wissen, doch die Realität zeigt es, immer offener…

 

Aus einem Fenster der staatlichen Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel Wittelsbach am Stadtgraben ist eine beschmierte Deutschlandfahne gehängt worden. Auf den schwarz-rot-goldenen Nationalfarben stand in großen Lettern das Schimpfwort „Fuck“ (engl. „Scheiße“) geschrieben. Wie lange die Hass-Fahne im Seitenbereich des Gebäudes hing, ist unklar. Inzwischen ist die Flagge verschwunden. „Die Fahne wurde heute Mittag durch den Heimleiter entfernt“, so Katharina Kellnberger, Pressesprecherin bei der Regierung von Niederbayern.

 

Und nun die Satire dazu, die einen (zumindest unseren männlichen Kollegen) die Kronjuwelen aufs Gesäß setzt:

Die Heimleitung ist der Meinung, dass das Setzen der Fahne strafrechtliche Folgen haben wird, weil:

„Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole“ geregelt. Unter Paragraf 90a heißt es unter anderem: „ Wer öffentlich (…) die Farben, die Flagge, das Wappen oder die Hymne der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Ebenso wird bestraft, wer eine öffentlich gezeigte Flagge der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder oder ein von einer Behörde öffentlich angebrachtes Hoheitszeichen der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder entfernt, zerstört, beschädigt, unbrauchbar oder unkenntlich macht oder beschimpfenden Unfug daran verübt.“

Manche Menschen sind in ihrem Glauben an die Gerechtigkeit vor einem Gericht nicht zu brechen….