Paukenschlag aus dem Hause Facebook. Das Unternehmen startet ein neues Abo-Modell. Wer Mitglied einer Gruppe ist, könnte bald zur Kasse gebeten werden. Bis zu 30 US-Dollar soll der Austausch bei Facebook bald kosten.

Auf Facebook gibt es unzählige Gruppen. Dort können Facebook-User sich mit Gleichgesinnten treffen und austauschen. Es gibt Gruppen für Thermomix-Gerichte, politische Themen, das Stadtleben, Gruppen für Gute Nachrichten oder für Netflix-Liebhaber.

In der Regel stecken Admins viel Zeit in die Gruppen. Sie moderieren, prüfen Beiträge und Beitrittsanfragen und überlegen sich oftmals auch Diskussionsthemen. Facebook will Betreiber nun finanziell entschädigen. Statt sie etwa an Werbeeinnahmen zu beteiligen, müssen die Gruppen-Mitglieder die Zeche zahlen.

Zunächst sollen nur ausgewählte Gruppen Abo-Gebühren erheben können. Dabei will Facebook offenbar das Modell und die Funktion zunächst testen. Sollten User das Angebot annehmen, könnte es flächendeckend ausgerollt werden.

Für Admins springen lukrative Zusatzeinnahmen raus. Sie können die Summe selbst festlegen und zwischen 4,99 US-Dollar bis 29,99 US-Dollar für die Mitgliedschaft verlangen – und zwar pro Mitglied und Monat. Bei 100 (zahlungswilligen) Mitgliedern macht das im besten Fall monatliche Einnahmen von fast 3000 US-Dollar!

Die Summe wird komplett an die Gruppen-Admins ausbezahlt. Später könnte Facebook auch Anteile daran kassieren.