Niemand will sie haben. Italien dicht, Malta dicht, Spanien und Frankreich ebenso. Der NGO bleibt also nur Hamburg oder tatsächlich die Invasoren und ihre Besatzung zu opfern.

Malta lehnte die Anlandung ab, deshalb schickte Lifeline zwei Botschaften nach Frankreich und Spanien, um die Regierungen zu bitten, in einem ihrer Häfen anlanden zu können.
Abgelehnt!

Lifeline hat 230 illegale Einwanderer an Bord. Nachdem ihnen verweigert wurde in Italien und Malta anzudocken, schrieben diese Menschenhändler einen Brief an die spanische Regierung. Der Brief wurde am vergangenen Freitag versandt und wurde per E-Mail an das Innenministerium des sozialdemokratischen Europaabgeordneten Juan Fernando López Aguilar weiter geleitet.
Als „selber Schuld“ abgelehnt!

Wie der Gründer der deutschen NGO, Axel Steier, in seinem Brief erklärte, sei die Lifeline ein kleines Schiff und nicht geeignet nach Spanien zu gelangen, daher sollte ein Umladen organisiert werden.

Die NGO hat die spanische Regierung aufgefordert, den 234 illegalen Einwanderern an Bord des Schiffes „humanitäre Visa“ zu erteilen, „weil die Situation und die Notlage, in der einige Flüchtlinge sich befinden, dringend notwendig ist“.
Der spanische Minister für wirtschaftliche Entwicklung, José Luis Abalos, lehnte das ab!

„Heute werden wir Frankreich bitten, uns zu empfangen – sagte Axel Steier, Sprecher der Lifeline, beim französischen Sender RTL – Wenn wir keine Antwort oder eine Ablehnung bekommen, werden wir andere Häfen anlaufen müssen.

Dies wird etwas schwer werden, denn neben Italien wurde die Lifeline „von Deutschland und den Niederlanden abgelehnt„.

Mittlerweile haben französische Staatsrechtler und Staatsanwälte die NGO Lifeline wegen illegalen Menschenhandels angeklagt. Nach der Schließung der italienischen und maltesischen Häfen hätte die NGO die „Bergung“ einstellen müssen. Da dies nicht geschah, sieht die französische Justiz den Straftatbestand des Menschenhandels erwiesen.
Des Weiteren behält sich die französische Staatsanwaltschaft weitere Strafanzeigen gegen andere NGO’s vor.