Nachdem Italien die Häfen schloss und somit nicht mehr der Mülleimer für Afrikas Abwanderer ist, wollen auch andere europäische Häfen keine mehr aufnehmen.

Nun aber ankert ein NGO Schiffchen voller Abschaum vor der Küste Tunesiens und weiß nicht wohin.

Die Sarost 5, mit 40 Illegalen an Bord ist seit mehreren Tagen auf der Suche nach einem Hafen, um seine Fracht zu entladen.

Die Sarost 5 ist ein Versorungsschiff des Gasversorgers Misak. Dieser betreibt eine Gasförderplattform unter tunesicher Flagge, dort wollte das Schiff die Illegalen abladen, doch dies wurde verweigert.

Weder Malta noch Italien haben ihre Häfen geöffnet. Nicht einmal Tunesien hatte die Erlaubnis gegeben anzulanden.

„Wir haben einen Verwundeten und eine im sechsten Monat schwangere Frau an Bord, wir müssen die beiden unbedingt ans Festland bringen, außerdem gehen die Essensrationen aus. Wir haben noch für 2 Tage Essen und 30 Flaschen Trinkwasser.“

Die Sarost 5 hatte Tunesien kontaktiert, welches aber die Dockung im Hafen von Sfax ablehnte. Der Kapitän entschied sich daraufhin, ohne Genehmigung in den Hafen von Zarsis zu fahren. Aber auch hier hat Tunis die Freigabe für die Landung abgelehnt.

Begründung:

An Bord sind illegale Einwanderer aus Ägypten, Mali, Nigeria und Bangladesch.

Doch die Wirklichkeit ist eine etwas andere.

Tunesien verweigert die Anlandung, um zu vermeiden, offiziell von Europa als sicherer Hafen anerkannt zu werden, um illegale Einwanderer aufnehmen zu müssen, die bislang in Italien landeten.