In den USA sind patriotische Milizen auf dem Weg an die Grenze zu Mexiko, um die Karawane der aus Mittelamerika kommenden illegalen Einwanderer zu blockieren. Sie wollen den Marsch der Kriminellen und Gewaltätigen stoppen.

„Bis zum Ende der Woche werden wir über 5.200 Soldaten entlang der südwestlichen Grenze eingesetzt haben, sagte der General der Luftwaffe Terrence O’Shaughnessy, der das nordamerikanische Luftfahrtverteidigungskommando leitet. Dies ist eine signifikante Erhöhung der Truppen im Vergleich zu den ursprünglich angekündigten 800 Soldaten, die zu den 2.092 Mann der U.S. Nationalgarde hinzukommen werden. O’Shaughnessy wies darauf hin, dass die ersten 800 Soldaten bereits angekommen sind.

Und Donald Trump kündigte auch den Bau von Internierungslagern an, in denen illegale Zudringlinge festgehalten werden. „Wir werden überall Zelte aufstellen, Strukturen bauen, Hunderte von Millionen Dollar ausgeben. Hier werden Migranten auf den Ausgang ihrer Asylanträge warten, und wenn sie keinen Anspruch darauf haben, werden sie gehen“, erklärte der Präsident in einem Interview mit Fox News.

Trump erinnerte daran, dass die Mehrheit der Asylanträge, etwa 80% aus Mittelamerika, abgelehnt werden, und bekräftigte, dass es unter den Migranten „viele Bandenmitglieder und Straftäter“ gibt. „Wir lassen sie nicht rein“, warnte der Präsident.

Die Aussage von Trump wird im Netz heiß diskutiert: „Es ist richtig, „Stiefel am Boden“ zu haben und die Waffe in der Hand“, schrieb einer; und ein anderer: „Es ist Krieg, lass uns die Grenze sofort sichern“.

Die so genannten „Texas Minutemen“, bei denen es sich um die freiwilligen Milizen handelt, riefen die Mobilisierung aus. Sie sind bewaffnete paramilitärische Milizen, welche zu echten legalen Armeen erklärt wurden, denn in den Vereinigten Staaten gibt es keinen echten Bürger, wenn er nicht über eine Waffe verfügt, um sich selbst zu verteidigen, sogar gegen den Staat.
Grenzen muss auch das Volk verteidigen. Oder der Staat als solcher erlischt.