Die türkischstämmige Journalistin Ferda Ataman, die Artikel für die jüdische Allgemeine und die Amadeo-Antonio-Stiftung schrieb will zu Silvester mal eben die über Jahrtausende gewachsene deutsche Sprache zerstören. In dem Spiegelartikel „Multikulti im Endstadium“ behauptet die Türkin, es gäbe gar keine deutsche Sprache, diese Sprache sei hybrid und schliesst: „Die deutsche Sprache ist eine einzige Zusammenstellung von subkulturellen Versatzstücken“.

In dem Artikel bringt sie zahlreiche, oft auch unsichere Beispiele, jiddischer, arabischer und türkischer Lehenswörter um damit zu untermauern, dass die deutsche Sprache ohnehin eine hybride, also von Grund auf zusammengemischte Sprache sei. Den zunehmenden Einfluss türkischen und arabischen Slangs feiert sie als Weiterentwicklung. Dabei ist in dem von ihr verlinkten Artikel auf welt.de zu entnehmen, dass der „Kanaksprak“ den deutsche von muslimischen Jugendlichen übernehmen eine verkrüppelte und verarmte Sprache ist, deren Sprecher einen kleineren Wortschatz haben als normale Deutsche und die die deutsche Grammatik einfach nicht mehr beherrschen.

Der Grundgedanke von Atamans Kolumne ist einfach falsch, denn Deutsch ist schlichtweg eine germanische Sprache, genauso wie Dänisch oder Norwegisch.
Das Vorhandensein von Lehenswörtern ist kein Beweis einer wirklichen hybriden, also zusammengemischten Sprache, sondern der Kern der Sprache ist germanisch, man hat nur wo passend Ergänzungen von Fachbegriffen vorgenommen. Die Mehrzahl dieser Lehenswörter kommt wiederum aus dem lateinischen oder anderen europäischen Ländern, der von Ataman herbeiphantasierte Einfluss des türkischen und arabischen auf die deutsche Sprache ist marginal.

Ich sehe bei Ataman den für Muslime typischen Wunsch, jedwede kulturelle Errungenschaft, die nicht muslimisch ist zu zerstören. Die deutsche Sprache ist etwas nicht originär islamisches, deutsche Kultur ein möglicher Gegenentwurf zu muslimischer Lebensart also muss es zerstört werden. Auffällig, dass alle Muslime die man im deutschen Bildungssystem aufnimmt und studieren lässt, ihre intelektuellen Fähigkeiten sofort nutzen Deutschland und seine Kultur anzugreifen und Rechtfertigungen des Islam und Lobhudelungen von Ausländern in Deutschland zu produzieren.

In ihrem bizarren Artikel über Heimat in der Amadeo-Antonio-Stiftung spricht Ataman schliesslich den Deutschen ab diese Heimat zu definieren, sondern Heimat müsse immer über 1. Erinnerungskultur 2. Weltoffenheit und 3. Religionsfreiheit definiert werden, zufällig alles Dinge die Muslime für sich instrumentalisieren können, solange sie noch in der Minderheit sind.