Muhammad Ali (17. 1. 1942 – 3. 6. 2016), dreifacher Boxweltmeister, traf bemerkenswerte Äußerungen zum Thema Rassist versus Gutmensch als er mit der US-amerikanischen TV-Legende Michael Parkinson über Integration, Rasseidentität und Kultur sprach:

�MA: „Wir sagen also Integration, darunter fallen auch Mischehen, richtig?“
�MP: „Ja, sicher!“
�MA: „Ich bin mir sicher: Keine intelligente weiße Person, kein intelligenter weißer Mann mit einem klaren Verstand will, dass schwarze Jungen oder schwarze Mädchen deren weiße Söhne oder Töchter heiraten, um dann halbbraune, schwarze Enkel mit verdrehten Haaren zu machen.“
�MP: „Dagegen hätte ich nichts einzuwenden.“
�MA: „Sie haben nichts dagegen einzuwenden, aber viele andere schon. Sie sagen nur, dass sie nichts dagegen haben, weil wir auf Sendung sind.“
�MP: „Das ist nicht wahr!“
�MA: „Warum haben Sie dagegen nichts einzuwenden?“
�MP: „Weil ich keinen Unterschied zwischen uns beiden sehe.“
�MA: „Oh, wir sind sehr unterschiedlich!“
�MP: „Die Gesellschaft konstruiert diese Unterschiede.“
�MA: „Nicht die Gesellschaft, Gott schuf uns unterschiedlich.“
�MP: „Nein, nein – wir sind alle nur Menschen.“
�MA: „Hören Sie zu: Sperlinge fliegen mit Sperlingen. Sagen Sie mir, wenn ich falsch liege. Nandus wollen bei anderen Nandus sein. Tauben wollen mit Tauben zusammen sein. Liege ich falsch?“
�MP: „Wir haben Intelligenz.“
�MA: „Die Vögel haben keine Intelligenz. Aber dennoch bleiben sie zusammen. Wir sollten mehr Intelligenz haben als sie, richtig? Bussarde sind unter Bussarden, Sperlinge unter Sperlingen. Es sind alles Vögel, aber sie haben unterschiedliche Kulturen. Die Adler sind gerne in den Bergen, die Bussarde fliegen gern in der Wüste herum, der Sperling fliegt gern bei Bäumen und Wiesen herum.“
�MP: „Das Problem ist das Balzen zwischen Bussard und Spatz, oder?“
�MA: „Damit haben wir Menschen auch Probleme. Ich sehe keine schwarz-weißen Paare, die mit stolz ihre gemischten Kinder zeigen.“
�MP: „Das ist ein Fehler der Gesellschaft. Wir müssen die Menschen dazu erziehen.“
�MA: „Das Leben ist viel zu kurz, um deshalb verteufelt zu werden. Ich gehe lieber meinen eigenen Weg, habe eine schöne Tochter, eine schöne Frau. Sie sehen mir ähnlich, wir sind glücklich, und wir haben keine Probleme. Ich kann gar nicht so sehr in eine Frau verliebt sein, um durch diese Hölle zu gehen. Keine Frau kann so gut sein, Verstehen Sie?“
�MP: „Ja, ich verstehe, aber ich finde es traurig.“
�MA: „Es ist traurig, dass meine Kinder so aussehen wie ich? Jede intelligente Person will, dass die Kinder einem ähnlich sind. Ich bin traurig, weil ich meine Rasse nicht auslöschen und meine schöne Identität nicht verlieren möchte? Chinesen lieben Chinesen, sie lieben ihre schlitzäugigen, braunhäutigen Babys. Pakistani lieben ihre Kultur. Juden lieben ihre Kultur. Viele Katholiken wollen Katholiken heiraten. Sie wollen, dass die Religion gleich ist. Wer will sich hinstellen und seine eigene Rasse töten? Du hasst deine eigenen Landsleute, wenn du nicht der sein willst, der du bist. Du schämst dich dafür, was Gott aus dir gemacht hat? Er macht keine Fehler. Er macht uns zudem, was wir sind.“
�MP: „Ich halte das für eine Philosophie der Verzweiflung.“
�MA: „Verzweiflung? Das ist keine Verzweiflung! Hören Sie: Keine Frau auf der ganzen Welt, nicht einmal eine schwarze Frau aus muslimischen Ländern, kann mich so erfreuen, so gut für mich kochen wie meine amerikanische, schwarze Frau. Keine Frau, und schon gar keine weiße Frau, kann sich so gut mit mir und meinen Gefühlen identifizieren und der Art, wie ich mich verhalte, der Art, wie ich rede. Und sie können keinem chinesischen Mann eine puertoricanische Frau geben, die dann herausschreien, wie verliebt sie sind, emotional wie körperlich, denn sie hört puertoricanische Musik, er hört chinesische Musik, und sie werden jedes Mal aufeinanderprallen. Das ist die Natur. Du kannst machen, was du willst, aber es ist natürlich, unter seinesgleichen zu sein. Ich will unter meinesgleichen sein. Ich liebe mein Land. Das ist alles.“

Michael Parkinson stellte fest, dass der bemerkenswerteste Mann, den er in seiner langen Karriere interviewt hat, Muhammad Ali gewesen sei. (Muhammad Ali – Parkinson’s Greatest Entertainers“, YouTube, 1. 9. 2009)

Das sagte ein Neger, ein bekannter Neger, laut Gutmenschen ist er ein stolzer Schwarz-Amerikaner…
Sagt ein Deutscher selbiges, erweckt er den unsäglichen Geist vergangener schrechlich-grausamer Zeiten…
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