Wie der Fall Carola gezeigt hat, ist die Welt der „Rettung“ illegaler Einwanderer nicht nur ein großes Geschäft, sondern auch ein wirkungsvolles Werbephänomen, das Finanziers anziehen kann.

Wer also auf die Schiffe der NGOs will, muss genau wie die Sponsoren bezahlen, die ihre eigene Marke in die Formel 1 setzen.

Gino Strada hat es gut erklärt. Die NGO , mit der er zusammenarbeitete, bat er für die „EMERGENCY“ um 230 Tausend Euro pro Monat, um auf den Schiffen bleiben und für die Marke werben zu können. Als er einen reicheren Sponsor fand, forderte das Rote Kreuz, das 400.000 Euro im Monat anbot, Strada auf, die Einsätze zu erhöhen, und löste dann den Vertrag auf.

Und es ist nicht neu. Das Rote Kreuz finanzierte Moas, die von einem kommerziellen Schiffsversicherer gegründete NGO.

Doch was bedeutet MOAS eigentlich?
Seenotrettung für Glücksretter? Nein
Seenotrettung Schiffbrüchiger? Nein
oder vielleicht
Migrant Offshore Aid Station? JAAAAA!!!!

Was heisst eigentlich dieses „Migrant Offshore Aid Station“?
Hilfe-Station für Migranten im Meer

Es handelt sich also nicht um Seenotrettung, sondern um Hilfe für „Migranten“ die sich im Meer befinden.

MOAS schreibt über sich selbst:

MOAS ist eine internationale humanitäre Organisation, deren Aufgabe es ist, Flüchtlingen und Migranten weltweit Unterstützung und medizinische Erste Hilfe zukommen zu lassen.

Über ihre Mission schreibt MOAS:

Niemand sollte sein Leben riskieren müssen, um in Sicherheit zu gelangen: Deshalb bietet MOAS Nothilfe und Unterstützung für die am stärksten bedrohten Flüchtlingsgemeinschaften der Welt.

Gegründet wurde MOAS 2013 als Antwort auf die Migrationswelle über das Mittelmeer. Hier nachzulesen: http://www.moas.eu

Da sich alle selbsternannten „Seenotretter“ auf das Seerecht und MOAS berufen, aber nicht den nächstgelegenen sicheren Hafen ansteuern, sind es keine Seenotretter, sondern See-Taxis, mit zahlenden Gästen an Bord.

Dies begründet Fickifickipedia wie folgt:

Migrant Offshore Aid Station (MOAS) ist eine private[1] Hilfsorganisation auf Malta zur Seenotrettung von Bootsflüchtlingen auf dem Mittelmeer.

Man legt es immer so aus wie man es also braucht, nichts ist von Beständigkeit. Ebenso wie man Gesetze für sich als ungültig erklärt.

„Seenotretter“ sind See-Taxis, die bezahlende Gäste von Afrika nach Europa schiffen, es sind Verbrecher die bestraft und deren Boote versenkt werden müssen.