Hätte man das vor einem Jahr gefordert, wäre der Aufschrei riesengroß gewesen und die sozialen Medien wären explodiert. Doch innerhalb eines Jahres wurden die Eltern bereits so derart weichgekocht, dass es nur noch heissen wird „Naja, ich versteh’s ja. Ungetestete Kinder sind halt eine Gefahr für mein geliebtes (und bald schwer krankes) Kind.

Der Städte- und Gemeindebund fordert den Ausschluss vom Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler, die sich keinem Corona-Test unterziehen wollen, teilt die Welt mit. „Wer sich nicht testen lassen möchte, sollte nach den Osterferien nicht am Schulunterricht in Präsenz teilnehmen dürfen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wir brauchen jetzt keine Diskussionen, sondern konkrete Maßnahmen.“

Nötig sei „ein klares und verständliches Konzept, das konsequent umgesetzt werden muss und dann auch die Akzeptanz und Unterstützung der Bevölkerung haben wird“, sagte Landsberg. „Mangelnde Solidarität und Unvernunft müssen aber auch Konsequenzen haben – wer Testung und Quarantäne nicht einhält, darf nicht hoffen, wie alle anderen behandelt zu werden. Das gilt auch für die Schulen“, betonte Landsberg.

Auch der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Heinz-Peter Meidinger befürwortet Welt zufolge eine Testpflicht für Schüler nach den Osterferien. „Der Deutsche Lehrerverband unterstützt vorbehaltlos die Forderung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds nach einer umfassenden Testpflicht für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen als Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht“, sagte Meidinger gegenüber Welt. Weiter sagte er: 

„Eine umfassende flächendeckende Testpflicht, mindestens zweimal wöchentlich, am besten aber täglich, ist neben der vorgezogenen Impfung von Lehrkräften der zweite wichtige Baustein für mehr Gesundheitsschutz an Schulen und eine Grundvoraussetzung dafür, diese weiter offenzuhalten, wenn die Inzidenzzahlen dies zulassen.“

Der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, steht einer Testpflicht für Schüler hingegen skeptisch gegen. Es gebe viele offene Fragen. Wichtiger als eine Pflicht sei es, zu klären, wie die Tests praktikabel gehandhabt werden könnten. „Optimal wäre die Begleitung der Tests an der Schule durch externes Personal, wobei das Testergebnis noch vor Schulbeginn vorliegen muss“, so Beckmann gegenüber der Agentur dts. Darüber hinaus brauche es ausreichend Tests, damit alle Schüler mindestens zweimal pro Woche getestet werden könnten. Beckmann forderte zudem mehr Unterstützung für Schulen bei der Umsetzung, sonst könnten die Schulleitungen und Lehrkräfte schnell überfordert werden.

Sachsen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein hatten bereits angekündigt, eine Testpflicht für Schülerinnen und Schüler nach den Osterferien einzuführen. „Ohne negativen Test kein Präsenzunterricht“, sagte die Bildungsministerin in Schleswig-Holstein, Karin Prien (CDU), am Mittwoch. Das nordrhein-westfälische Schulministerium erklärte am Donnerstag, über die Einzelheiten zu der Testpflicht werde in Abstimmung mit den anderen Bundesländern noch entschieden. 

Laut Prien werden nach den Ferien an den Schulen in Schleswig-Holstein zwei Selbsttests pro Woche angeboten. Wer daran nicht teilnehmen könne, könne auch eine ärztliche Testbescheinigung oder eine Bescheinigung aus einem Bürgertestzentrum oder einer Apotheke vorlegen. Geplant seien die Tests bis zu den Sommerferien.

Seit dem 22. März hatten den Mädchen und Jungen in den Schulen bisher Corona-Tests für eine freiwillige Teilnahme zur Verfügung gestanden. Lehrkräfte und Schulbeschäftigte konnten sich in Apotheken, bei Hausärzten oder den Testzentren des Deutschen Roten Kreuzes testen lassen. An den Schulen in Schleswig-Holstein wurden laut Ministerium mehr als 127.000 Tests genutzt. In 78 Fällen habe es ein positives Ergebnis gegeben – das seien 0,06 Prozent der Tests gewesen.


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